The Vampire Diaries- Mystic Falls RPG
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Doch nicht nur Blutsauger bevölkern die Stadt. In hellen Mondnächten suchen Werwölfe ihre Opfer, zu denen auch Vampire gehören - sie werden von den Werwölfen mit einem Biss zur Strecke gebracht.
 
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 Lola Carlsen

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Lola Carlsen

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BeitragThema: Re: Lola Carlsen   Di Feb 12, 2013 10:51 am

Jack nein, bitte geh nicht, ich will nicht wieder alleine sein. Was soll ich denn ohne dich machen. Wenn du weg bist geht es mir beschissen, aber wenn du da bist auch nicht gerade besser. Aber wenn du meins, werde ich dich gehen lassen. Ich kann dich schließlich nicht aufhalten. Oder? Ich wollte nicht das er geht. Aber er hatte schon recht. Wahrscheinlich würde Abstand gut tun, aber bei uns war Abstand keine Alternative, schließlich konnten wir nicht mit und nicht ohne einander. Das erste war mir natürlich persönlich lieber, aber was sollte ich machen? Festhalten? Na ja. Ich habe einfach ein Problem damit andere Menschen los zu lassen, dass weiß ich. Aber bei Jack war es noch schwieriger. Schließlich war er der Jenige, den ich libete, es aber nicht durfte. Es nervte mich von jeder Sekunde die ich daran dachte immer mehr und mehr. Aber was konnte ich schon machen. Wie sollte ich kämpfen um ihn? Oder konnte ich das überhaupt? Schließlich habe ich ihn nicht verloren. Aber irgendwie kam es mir so vor. Schließlich sahen wir uns nur zufällig, wenn keiner von uns ahrnte, dass er den anderen treffen wird. Ich würde ihn am liebsten jeden Tag sehen. Aber da er dies wahrscheinlich nicht wollte, und ich langsam nicht mehr konnte, ließ ich es einfach. Ich lief ins Haus, und setzte mich hinter die Tür. Ich wollte jetzt nicht mehr in die Schule, darauf hatte ich keine Lust. Außerdem würde ich es sowieso nicht mehr schaffen bis die erste Stunde anfängt. Und konzentrieren könnte ich mich auch nicht. Eine Weile blieb ich noch dort sitzten. Dann ging ich in mein Zimmer, ließ mich in mein Bett fallen, und starrte an die Decke. Meine Augen versuchte ich krampfhaft offen zu halten, was mir nicht gelang, also schlief ich ein.
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Jack Bloodwood

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BeitragThema: Re: Lola Carlsen   Di Feb 12, 2013 10:33 am

Ich sah sie bedrückt an und zuckte hilflos mit den Schultern.
Ich weiß es nicht. Ich weiß es wirklich nicht.
Aber ich will nicht, dass es dir schlecht geht. Das kann ich nicht mit ansehen.
Am besten wäre es vermutlich, wenn wir uns nicht mehr sehen. Aber wie ich uns kenne,
halten wir uns da ja nicht dran.

Manchmal hasste ich unsere anhänglichen Persönlichkeiten echt.
Und bei Werwölfen war das alles noch ausgeprägter als sowieso schon.
Ganz große Klasse.
Als sie dann auch noch anfing zu weinen, ging ich die restlichen Meter auf sie
zu und umarmte sie vorsichtig.
Ach Süße. Ich glaube, ich glaube ich sollte gehen. Wir müssen das hinkriegen.
Aber zusammen endet das in einem Chaos. Weißt du doch...

schnell hatte ich die paar Sätze runtergerattert.
Sie machte mir Sorgen und ich wollte Lola nicht leiden sehen, also drückte ich ihr noch
einen Kuss auf die Wange und sprang in mein Cabrio.
Ich ließ den Motor aufheulen und raste los. Dabei setzte ich mir schnell noch meine
Ray Ban auf, damit Lola nicht auch noch bemerkte, dass sich auch in meinen Augenwinkeln
Tränen ansammelten.

------> Mystic Grill
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Lola Carlsen

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BeitragThema: Re: Lola Carlsen   Di Feb 12, 2013 10:17 am

Jack, wir müssen aber was unternehmen oder? Schließlich kann es nicht ewig so weiter gehen. Ich kann echt nicht mehr. Mir geht es richtig beschissen bei dem was ist. Können wir bitte was unternehmen dagegen. Ich wette dir geht es auch nicht besser oder? Na ja. Ich weiß garnicht ob du auch reden willst. Aber ich will es wissen was wir machen können. Ich kann nur sagen, es geht uns nicht besser dabei, wenn wir es auf uns ruhen lassen und so weiter machen wie bisher. Außerdem hab ich keine Ahnung was wir machen sollen, also musst du etwas wissen. Ich weiß, es ist eine dumme Logik aber egal. Ich habe einfach keine Lust mehr tagelang über dich nach zu denken. Nachts kann ich nicht einschlafen, weil ich immer noch an dich denken muss. Ich find es zum kotzen das wir nicht zusammen sein können. Es wäre sonst alles so... so... perfekt. Es wäre einfach... besser. Ich sah ihn verzweifelt an. Ich wollte wirklich gerne alles klären. Aber würde ich die Wahrheit überhaupt hören wollen? Oder vertragen? Egal. Ich drehte mich wieder zu Jack um, und ließ eine Träne über die Wangen rollen. Ich war einfach am verzweifeln, mit dieser Situation.
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BeitragThema: Re: Lola Carlsen   Di Feb 12, 2013 9:55 am

Ich seufzte resigniert.
Früher oder später ließ Lola immer alles raus. Das war eigentlich gut, ich wollte ja auch,
dass sie mir immer alles sagte. Aber im Moment?
Doch, auch das hatte mich interessiert, war ja wichtig für uns beide.
Hey, Lola-Mausi. Alles okay, ja?
ich stieg wieder aus und blieb ein paar Schritte hinter ihr unschlüssig stehen.
Unter keinen Umständen wollte ich sie verletzen, aber sie wollte meine Antwort.
Ich denke du hast recht. Es ist eben verdammt schwierig, und ja ich könnte auch nicht ohne dich leben. Aber nein, wir können nicht zusammen sein. Es geht einfach nicht,
so gerne ich auch möchte.

Traurig fuhr ich mir durch die Haare und überlegte, ob das nicht doch zu hart ausgedrückt war.
Ich wollte unbedingt mit Lola zusammen sein, aber es war ein Ding der Unmöglichkeit.
Und das wusste sie auch.
Ich weiß einfach nicht weiter, was sollen wir machen? Ich brauche dich, aber ich kann nicht ohne und meistens nicht mit dir, ohne dass ich halb durchdrehe.
Das ist alles totaler Mist und ich will das so nicht. Ich ...

langsam verlor ich mich in den verzweifelten Sätzen und endete in einem Flüstern.
Dann sah ich vorsichtig zu Lola, eher gesagt, auf ihren Rücken.
Ein schöner Rücken, mit langen roten Haaren und hängenden Schultern, sie war fertig mit
der Welt, wie ich.
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BeitragThema: Re: Lola Carlsen   Di Feb 12, 2013 9:45 am

Mir geht es auch nicht besser Jack. Was machen wir denn jetzt eigentlich. Und wie stehen wir zu einander. Ich sag jetzt einfach mal was ich denke. Das muss einfach raus. Tut mir leid aber ich platzte sonst. Ich kann das nicht mehr für mich behalten. Tut mir leid, ich weiß ich rede wie ein Wasserfall. Aber egal ich rede jetzt einfach. Also. Jack, du weiß das ich dich liebe, und du mich so weit ich weiß auch. Aber wir können nicht zusammen sein. Oder doch? Was machen wir denn. Ich kann einfach nicht mehr, und will auch nicht. Ich wünschte ich könnte meine Gefühle abschalten, oder alle Erinnerungen an uns... Ich holte tief Luft, und redete dann weiter. Okay, ich will nicht alles vergessen. Aber ich will einfach nicht mehr. Das geht nicht. Ich will dich auch nicht verlieren. Und wenn wir Freunde sind, dann sehe ich dich jeden Tag, und ich kann dich niemals vergessen. Und wenn ich dich nicht mehr sehen würde, dann würde ich dich vermissen. Man ich weiß ich rede schon wieder zu viel, und nur Schwachsinn. Aber sag bitte was du dazu denkst ja? Ich will wissen wie du dich dabei fühlst und ach egal. Vergiss es einfach. Ich glaube es ist besser wenn ich laufe. Oder? Ich wartete nicht auf eine Antwort seiner seits, und drehte mich so von ihm weg, dass ich sein Gesicht nicht sehen konnte. Das wollte ich einfach nicht. Ich schloss meine Augen, und neigte meinen Kopf auf den Boden.
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BeitragThema: Re: Lola Carlsen   Di Feb 12, 2013 9:31 am

Ich stieg in mein Auto und sah dann zu Lola hoch.
Zwar stellte sie mir eine einfache Frage, doch man sah ihr förmlich an, wie tausend
Gedanken durch ihren Kopf schossen.
Ich musste grinsen, manchmal dachte sie einfach zu viel nach und machte
sich dann wegen Nichtigkeiten völlig irre.
Leider war das im Moment nicht der Fall. Wir hatten ernsthafte Sorgen und
diese schienen sie sehr zu quälen.
Einmal mehr kam mir die Idee, einfach zu verschwinden. Weg von hier, aus
dieser verfluchten Kleinstadt und irgendwo ein anderes Leben anfangen.
Doch immer wenn ich Lola wieder sah, wusste ich, dass ich das nicht konnte.
Nie können werde. Trotzdem ist der Drang, schnell und unauffällig vor
meinen Problemen zu fliehen, da. Zu fast jeder Zeit.
Wieder blinzle ich gegen die Sonnenstrahlen und sehe meine Lola an.
Hm, mir geht es, ich weiß nicht. Es ist ziemlich wechselhaft. Zwischendurch
geht es mir richtig gut, ich will arbeiten und zocken.

ich grinste sie an, ja wenn ich gute Laune hatte, hängte ich mich meist so richtig
in meine Arbeit, oder unternahm etwas mit ihr. Oder ich spielte eben sämtliche PC Spiele,
die mir in die Hände fielen.
Aber manchmal ist es fast nicht mehr zum Aushalten.
Dann geht's mir immer so...hundeelend.

Der Ausdruck war passend, dicht dran an der Wahrheit, aber mir war bewusst, dass Lola
darüber nicht so richtig würde lachen können.
Es war eben nicht der Zeitpunkt für Scherze. Aber einen Versuch war es wert.
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BeitragThema: Re: Lola Carlsen   Di Jan 29, 2013 10:21 pm

Nein, leider nicht Jack. Aber wie geht es dir? Fragte ich ihn, und blickte ihn mit einem traurigen Lächeln an. Ich wollte doch auch nicht, dass es Jack schlecht ging, er war schließlich ein sehr wichtiger Mensch in meinem Leben. Wenn nicht sogar Der wichtigste. Schließlich hatte ich außer Jack kaum jemanden, dem ich so vertrauen konnte. Der immer für mich da war, und mit dem ich so viel Spaß in meinem Leben hatte. Wenn mein Dad noch auf der Welt wäre, ginge es mir sicher besser. Ich hätte immer jemanden zum reden. So eine Person in meinem Leben fehlt mir. Ich hatte viele "Freunde", wenn man es so nennen konnte, man konnte sogar mit ihnen reden, aber jemanden, mit dem ich richtig reden konnte, über alles. Dem ich vertrauen konnte. So richtig vertrauen konnte. Der immer für mich da war, auch wenn man sich wegen irgendeinem Scheiß gestritten hatte. So jemand fehlte mir in meinem Leben. Und außer Jack, war niemand so. Wohlmöglich könnte meine Schwester wieder zu so jemandem werden, aber es ist einfach zu viel passiert, woran ich nicht denken wollte. Früher waren wir unzertrennlich. Wir waren uns sogar irgendwie ähnlich. Aber mit der Zeit hat sich das alles in den Sand gesetzt. Sie hat sich immer mehr verändert. Und nicht gerade zum guten hin. Und ich bin immernoch die Alte. Lola Carlsen. Das tollpatschige, dickköpfige, sture, ungeduldige Mädchen von früher, was ich immer war, und wahrscheinlich immer bleiben werde, aber was solls. Dachte ich mir. Besser so, als so. Aber vielleicht war ich in meinem Leben an einem Punkt angekommen, an dem sich etwas ändern musste. Damit es gut wird. Aber wenn ich es mal anders sehe, ich hasse Veränderungen. Ich habe Angst davor, dass sich mein Leben abrupt ändern könnte. Auf eine Art, wünsche ich es mir. Aber ich wusste nicht genau, ob ich es mir aus tiefsten Herzen wünschen sollte. Denn wenn ich eine Veränderung wollte, hätte ich nicht schon längst etwas getan um etwas zu ändern? Aber aufhalten, kann man Veränderungen nicht. Entweder passen wir uns den Veränderungen an oder wir bleiben zurück.
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BeitragThema: Re: Lola Carlsen   Di Jan 29, 2013 9:19 am

Ich senkte den Blick.
Ja, wenn ich das könnte, was sie aufgezählt hatte, dann wäre alles gut.
Aber nein, war ja nicht machbar. Manchmal hasste ich das Leben echt, wobei ich meins bisher immer sehr geschätzt hatte.
Es war nicht vollkommen, allerdings meist so, dass ich es toll fand.
Tja, hier endete meine Glückssträhne zum Thema Lifestyle wohl. Aber man konnte halt nicht alles haben. Verwirrt schüttelte ich den Kopf.
Das war zwar oft meine Denkweise, aber wenn es um Lola ging, war mir der Lebenslauf nicht wie ein Glücksspiel vorgekommen. Ich wollte es bestimmen können und selbst entscheiden.
Aber langsam fand ich wohl in mein altes Ich zurück.
Das Ich, was mir weismachte, dass es wohl nicht seien sollte. Zugegeben, diese Denkweise war weitaus einfacher, als meine vorherige, aber sie verletzte meine Mitmenschen.
Die meisten Leute kamen dank dieser Einstellung mit mir nicht klar, von wegen "ich sei leichtsinnig, ..."
Lola hatte das nie an mir kritisiert, aber wie sah sie das jetzt?
Immerhin war die Situation weitaus ernster als alles zuvor und ich kam wieder mit "alles kommt und geht mit der Zeit"? Ganz toll.
Das wirkte, als wäre es mir egal, was definitiv nicht der Fall war.
Nein, ich kann dir nicht helfen...
murmelte ich daher leise und stieg dann selbst in meinen kleinen Flitzer.
Ich war nicht zufrieden mit meinem Leben, doch ich wusste, irgendwann würde es besser werden. Ich hatte den Optimismus schon immer dem Realismus vorgezogen,
vielleicht war gerade das mein Fehler, trotzdem lebte ich gerne so.
Man konnte spontan sein und das tun, was man für richtig hielt. Das liebte ich so daran.
Es war dieses Gefühl der Freiheit.
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BeitragThema: Re: Lola Carlsen   Di Jan 29, 2013 7:53 am

Als ich meine Schwester schon wieder begegnen musste, verdrehte ich die Augen und richtete dann meinen Blick wieder auf Jack. Hau schon ab, und lass uns in Ruhe. Außerdem wäre es sehr nett von dir, wenn du dich aus meinem verdammten Leben halten würdest. Es klingt vielleicht krass. Aber das heute Morgen war schon wieder zu viel Mel. Antwortete ich ihr auf ihr Schwesterchen, was sie sich eigentlich auch klemmen konnte. Sie wusste ganz genau, dass sie mich nicht auf Jack ansprechen sollte. Aber sie tat es immer wieder. Am liebsten hätte ihr eine verpasst, aber da ich besser war als sie, wie ich immer dachte, konnte ich so etwas nicht machen. Sie war eingebildet, arrogant, ungeschickt, unhöflich, zickig, und besaß sonst viele Schlechte Eigenschaften, die ich nie besitzen wollte. Das hieß nicht das ich ein perfekter Mensch war. Ich hatte genau so viele schlechte Eigenschaften wie ich manch gute besaß, aber so schlechte wie sie? Niemals! Jedenfalls empfand ich es so. Ich verstand auch nicht, warum ihr die Jungs zu Füßen lagen. Schließlich ist sie ein schlechter Mensch. Und viele merken es nicht mal, weil sie von ihrem überspielten, unechten Charakter geblendet sind. Ich finde es nicht gut anderen Leuten etwas vor zu machen. Ich finde man sollte immer so sein wie man wirklich ist. Und nicht sein ganzes Leben lang schauspielern und sich verstellen. Was wären die Menschen, wenn sie sich die ganze Zeit verstellen, und nicht sie selbst sind? Man baut sich doch nur eine selbst aufgerichtete Mauer auf, wie man sich sich selber wünscht, und versucht niemanden diese Mauer einreißen zu lassen. So etwas wäre nichts für mich. Man sollte sich selbst treu bleiben. Wahrscheinlich war das einer der Gründe, warum ich meine Schwester nicht mochte. Es waren viele Gründe, die so etwas ausmachten, aber dies war einer der größten. Es ist fies so über seine eigene Schwester zu denken, aber da sie mich auch nicht mochte, war das schon in Ordnung. Oder? Eigentlich sollte ich es besser wissen, aber was solls. Dachte ich es mir. Ich hatte eigentlich keine Lust immer nur über meine Schwester nach zu denken, aber da sie meine Schwester ist, und gezwungener maßen zu meinem Leben gehört, ging es nicht anders. Außerdem bereitet sie mir sowieso nur Kummer. Aber seine Geschwister konnte man sich leider nicht aussuchen. Langsam fand ich mich selber nicht besser, wie ich über meine Schwester dachte. Konnte sein das sie anders war, aber ich konnte sie nur beschreiben, wie ich sie kannte. Du könntest mir helfen, indem du nicht mein Bruder währst, wir uns lieben dürften, und wir zusammen sein könnten. Aber da das nicht geht, kannst du mir leider nicht helfen. Antwortete ich Jack, und setzte ein Lächeln auf. Ich wollte schließlich nicht zu verkorkst rüberkommen, als er mich eh schon fand.
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BeitragThema: Re: Lola Carlsen   Di Jan 29, 2013 4:49 am

Ich war ein wenig ratlos.
Lola wollte wissen, was ich denke und das konnte ich verstehen. Sogar sehr gut.
Aber wenn ich selbst nicht mit meinen Gedanken klar kam, wie sollte ich sie dann bitte erklären?
Dann wurden wir unterbrochen und Lolas Schwester kam an uns vorbei.
Ich mochte sie nicht so gern, aber war höflich genug, um zu lächeln.
Hey Melina.
begrüßte ich sie ebenfalls und sah ihr kurz nach, wie sie sich erstaunlich fröhlich auf den
Weg zur Schule machte. Kopfschüttelnd sah ich wieder zu Lola, die mich immer noch fragend musterte.
Weiß nicht, ich dachte gerade, dass du mir leid tust und ich dir gerne helfen würde, aber nicht weiß, wie. Außerdem kann ich mich mit dieser beschissenen Situation
trotz allen Fakten nicht anfreunden.

ich zuckte mit den Schultern und sah sie dann relativ gleichgültig an. Dann klimperte ich mit den Autoschlüsseln in meiner Jackentasche und nickte zu meinem Audi.
Da es ziemlich warm war, hatte ich das Dach runtergelassen, sodass es nun ein Cabrio war.
Mit gehobener Augenbraue sah ich zu Lola, wenn wir während der Fahrt sowieso reden wollten, konnte ich wenigstens auf die Straße gucken und musste nicht ihre großen braunen Augen ertragen. Ich öffnete die Beifahrertür für sie und wartete.
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BeitragThema: Re: Lola Carlsen   Mo Jan 28, 2013 12:03 pm

Ich fand es lustig, dass sie sich ja eigentlich selbst beleidigte, wenn sie mein Aussehen beschimpfte. Ich grinste vor mich hin und ging dann ebenfalls nach oben um meine Tasche zu packen. Ich nahm den Block und mein Mäppchen vom Schreibtisch, zwei, drei Bücher, die ich heute brauchte und eine Flasche mit Trinken, die ich zuvor mit hoch genommen hatte und stopfte alles in meine weiße ADIDAS Tasche. Dann hörte ich wie jemand die Treppe herunter lief. Das musste wohl Lola sein. Ich zuckte nur mit den Schultern und ging rüber zu meinem Kleiderschrank um mir eine Jacke raus zu suchen. Eine war zu warm und eine andere zu kühl, also beschloss ich einfach meine schwarze Lederjacke anzuziehen, hing mir die Tasche um und lief nach untern. Dort schnappte ich mit meine Chucks und setzte mich auf die unterste Stufe der Treppe um sie mir anzuziehen, dabei lauschte ich dem Gespräch zwischen Lola und Jack. Ich konnte einfach nicht weg hören, vorallem weil sie nur wenige Meter von mir entfernt standen. Als ich fertig war mit meinen Schuhen stellte ich mich neben Lola und sah Jack an. Hey Jack! Sagte ich voller Enthusiasmus und lächelte ihn an, dann sah ich zu Lo. Schwesterchen. Ich grinste immer noch und trat dann nach draußen. Ich zog die Kopfhören meines Handys unter meiner Bluse nach oben und steckte sie mir in die Ohren. Dann machte ich die Musik an und lief gut gelaunt zur Schule. Trotzdem, dass es Montag-Morgen war!

(-> Parkplatz vor der Schule)


Zuletzt von Melina Carlsen am Fr Feb 01, 2013 7:05 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Lola Carlsen   Mo Jan 28, 2013 10:52 am

Kein Problem. Geht mir genauso. Ich denke immer nur Müll. Ich hasse meine Gedanken. Kurz grinste ich, doch als er mich los ließ, seufzte ich kurz. Ich würde gerne wissen was Jack denkt, oder was genau er fühlt. Aber leider konnte ich so etwas nicht. Vielleicht gab es einen Weg so etwas zu können, ich war schließlich eine Hexe, aber dies würde ich sicher nicht an Jack ausprobieren. Bei ihm ist es mir vielleicht lieber nicht zu wissen was er denkt. Vielleicht denkt er anders als er redet, und er fühlt anders als ich. Und das würde mich nur verletzten. Oder würde ich es doch vielleicht gerne wissen? Kopf schüttelnt antwortete ich auf seine Frage. Wenn du Lust hast, mit mir in einem Auto zu sitzen, und dich mit mir zu unterhalten, und wir wahrscheinlich wieder darauf hingehen wie wir uns fühlen, gerne. Sehr gerne sogar. Ich hoffte natürlich, ich hatte ihn nicht abgeschreckt, aber ich wollte die Wahrheit wissen, und aus seinem Mund hören. Außerdem würde ich gerne alles klären. Villeicht würde es uns dann besser gehen. Vielleicht auch schlechter. Aber viel schlechter konnte es garnicht mehr werden. Dachte ich mir und sah Jack an. Das.. klingt jetzt echt ziemlich blöd, und einhundert prozentig unromatisch, aber ich würde gerne wissen was du jetzt denkst. Das macht mich ziemlich verrückt dich anzugucken, und du guckt nur und sagst nicht viel. Also musst du ja irgentetwas denken oder? Und zu wissen das du grade wahrscheinlich über uns nachdenkst, macht mich ziemlich. Irre. Bei dem letzten Wort schmunzelte ich. Wahscheinlich würde ich später bereuen das gefragt zu haben, aber es macht mich langsam worklich verrückt, und ich hasste dieses Gefühl. Und das einzige dies los zu werden war, Einfach zu fragen !
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BeitragThema: Re: Lola Carlsen   Mo Jan 28, 2013 10:33 am

Ich nickte.
Natürlich, sie hatte ja Schule, hätte ich doch glatt vergessen.
Dann umarmte ich sie leicht. Es ging ihr schlecht, war ja zu erwarten.
Meine arme Lola litt, doch uns ging es beiden gleich.
Manchmal waren Gefühle doch echt einfach furchtbar, aber ohne sie wäre alles
noch schlimmer.
Ich seufzte über meine Gedanken.
Jetzt rede ich nicht mehr nur wirres Zeug, ich denke nun auch schon so.
murmelte ich verärgert und verzog das Gesicht.
Doch Lola kannte mich, wir waren an die Macken des anderen gewöhnt.
Ich dachte kurz einmal relativ logisch und ließ sie dann wieder los.
Soll ich dich zur Schule fahren?
bot ich ihr dann an, da ich ja sämtliche Aufträge abgesagt hatte und mich auch ansonsten überall
krank gemeldet hatte. Ich hatte also nichts zu tun und würde natürlich gerne
Zeit mit meiner Lola verbringen.
Oder einfach nur etwas Nettes für sie getan haben.
Fragend sah ich sie an, würde aber auch verstehen, wenn sie ablehnen würde.
Warum auch nicht?
Immerhin war unsere "Beziehung" zueinander mehr als fragwürdig und sie wollte wahrscheinlich lieber allein sein.
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BeitragThema: Re: Lola Carlsen   Mo Jan 28, 2013 10:23 am

Ich fand es schön Jack zu sehen, aber warum auch nicht, schließlich war ich in ihn verliebt, obwohl es nicht sein durfte. Deshalb freute ich mich um so mehr ihn zu sehen. Schließlich wollte man Menschen die man liebt, rund um die Uhr um sich haben oder nicht? Eigentlich müsste ich mich darauf einstellen, meine Gefühle für ihn abzuschalten, zu verlieren, oder versuchen ihn zu vergessen. Aber das konnte ich nicht. Ich weiß nicht warum, aber es geht einfach nicht. Es war einfach zu stark um es abzuschalten. Und das er mir durch meine Haare fur, machte es auch nicht besser. Also nahm ich seine Hand aus meinem Haar, und umklammerte diese. Es machte mich alles so fertig. Jack machte mich fertig. Ich konnte einfach nicht mehr weiter. So lange ich von ihm getrennt war, ging es mir einfach nicht gut. Jack und ich konnten einfach nciht mit, und auch nicht ohne einander. Es ist echt merkwürdig, wie wir im Verhältnis zu einander stehen, aber so war es nunmal. Und ändern würde ich daran auch nicht gerne etwas. Ich würde ihn schließlich vermissen, wenn er nicht mehr in meinem Leben wäre. Ich wollte gleich zur Schule, und vorher noch zu dir. Zwei Dumme ein Gedanke würde ich mal sagen oder? Ich grinste ihm entgegen, und redete dann weiter. Ich weiß, aber was soll ich machen. Das macht mich einfach so fertig alles. Du weißt ja was ich meine oder? Schließlich ist DAS HIER nicht normal. Bei den Worten das hier, hob ich unsere Hönde, und hielt sie in sein Blickfeld. Danach ließ ich sie wieder nach unten fallen, und klammerte mich an dieser fest. Ach Jack. Murmelte ich und seufzte dann.
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BeitragThema: Re: Lola Carlsen   Mo Jan 28, 2013 10:04 am

Ich hörte Schritte, jemand ging die Treppe herunter.
Und eh ich mich versah, hatte ich Lola vor meiner Nase stehen. Etwas überrascht ging ich einen
Schritt zurück und lächelte kurz.
Ähm, wow. Schon okay, wolltest du irgendwo hin?
fragte ich sie dann nachdenklich, da sie so aus der Tür getreten war, als hätte sie noch etwas zu
erledigen. Ich musterte sie und stellte fest, dass sie geschafft aussah, genau wie
ich mich fühlte. Einfach fertig mit der Welt.
Und wie ich nunmal war, musste ich ihr das auch gleich ins Gesicht sagen.
Hey uhm, nichts für ungut Schätzchen, aber du siehst scheiße aus.
Ich grinste sie mitleidig an und strich ihr einmal durch ihre langen roten Haare.
Es tat mir weh, sie so zu sehen, besonders da ich mir sicher war, dass es an der derzeitigen
Situation lag. Und daran war nun einmal ich Schuld.
Traurig biss ich mir auf die Lippe und sah dann auf den Boden.
Sie hatte garantiert nicht mit mir gerechnet und vielleicht wollte sie mich gar nicht sehen,
aber daran hatte ich natürlich mal wieder nicht gedacht.
Gedanklich schlug ich mir die Hand gegen meine Stirn, doch wenn ich das jetzt machen würde,
würde Lola mich noch für komplett irre halten.
Wobei ich solche Aktionen ja schon öfter gebracht hatte.
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BeitragThema: Re: Lola Carlsen   Mo Jan 28, 2013 9:50 am

Oben stand ich nun im Bad, Tasche über die Schulter geworfen, und starrte mein Spiegelbild an. Dort sah ich mein altbekanntes Gesicht, meine roten Haare, und irgendwie langweilte es mich. Immer wieder sah ich dieses Gesicht. Es kotze mich an. Alles kotzte mich an. Einfach alles. Meine roten Haare, mein Gesicht, einfach alles! Ich habe nie Selbstzweifel, und habe ein starkes Selbstbewusstsein, aber im moment kotzt es mich einfach nur an. Und in diesem Moment dachte ich wieder an meinen Traum. Es war ein sehr merkwürdiger Traum. Es hatte keinen Zusammenhang zur Realität. Wer weiß, warum ich eigentlich so etwas träumte?
Ich lag bewusstlos auf der Erde. Als ich aufwachte fand sie sich in einem Wald wider. Er war dicht besiedelt von großen Bäumen in vielen verschieden grün Tönen. Ich erschreckte mich als ich ein leises Rascheln in einem der Büsche hinter mir hörte. Ich drehte mich um und lief und lief und lief und konnte nicht mehr anhalten. Als ich hinflog, rappelte ich mich wider auf und sah plötzlich vor mir einen großen langen Tunnel. Er sah sehr dunkel aus und obwohl ich so Schreckhaft bin ging ich hinein. Ich wusste nicht wieso ich das schon wieder tat, aber trotzdem tat ich es. In dem Tunnel waren viele Graffitis an die Wände gesprüht worden. Doch ich interessierte mich nur dafür, wohin dieser große unendlich erscheinende Tunnel hinführte. Also lief und lief ich immer weiter und nach einer geraumen Zeit erschien in weiter Ferne ein kleines dünnes Licht . Deswegen ging ich weiter und weiter und es erschien mir so als würde der Tunnel immer länger werden, als mir plötzlich eine Angst durch den Kopf schoss wie ich sie, noch nie in meinem Leben verspürte. Ich fühlte mich irgendwie fehl am Platz, als ob ich hier nichts zu suchen hatte, aber das war mir egal. Ich merkte langsam wie ihre Füße bei jedem Schritt immer mehr schmerzten. Deshalb wurde ich immer neugieriger was wohl am Ende des Tunnels ist, deshalb rannte ich schon fast. Nach ein paar Minuten war sie endlich am Ende des Tunnels angekommen und sah nichts. Alles war weiß. Einfach nur weiß. Doch was ist das? Vor mir erschien auf einmal ein großer Pool, mit klarem blauen Wasser. Und da entdeckte ich einen Menschen darin. Ich konnte nur nicht erkennen wie dieser Junge aussah. Er lag nur da, und bewegte sich nicht. Daraufhin erschreckte ich mich und sprang sofort hinein um diesem Jungen zu Hilfe zu eilen.
>>ICH KOMME KEINE ANGST<<
Ich schwamm so schnell ich konnte, als ob es um mein eigenes Leben ging. Ich schwamm immer witer auf den Jungen zu und als ich ankam, verschwamm plötzlich das Bild von dem Jungen und um so näher ich ihm kam. Und als ich endlich ankam war der Junge weg. Es war nichts mehr von ihm zu sehen.

Ich schüttelte kurz den Kopf, um wieder in die Realität zu kommen. Es hatte sich fast so angefühlt, als würde ich diesen Traum noch einmal erleben, was nicht grade das Beste an diesem Tag wäre. Kopfschüttelnt ging ich die Treppe hinunter. Dann öffnete ich Gedankenverloren die Tür, und stieß an Jack. Der vor meiner Haustür stand. Tut.. tut mir leid, ich habe nciht nach vorne geguckt und.. ach egal. Sagte ich und starrte Jack an. Ich war sehr verwundert ihn zu sehen, weil ich wirklich mit nichts auf der Welt damit gerechnet habe. Also stand ich nun, starrend vor ihm, und wartete auf eine Antwort.
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BeitragThema: Re: Lola Carlsen   Mo Jan 28, 2013 8:47 am

Nervös trommelte ich mit meinen Fingern auf dem Lenkrad meines Wagens
herum. Ich wusste nicht warum, aber etwas hatte mich dazu bewogen, in meinen kleinen
Flitzer steigen und zu Lola zu fahren.
Doch jetzt stand ich schon seit guten zehn Minuten eine Straße weiter und traute mich
nicht zu ihr. Warum nicht? Tja, keine Ahnung.
Ich hatte nach dem Duschen eine geschlagene Stunde im Bad vor meinem teilweise beschlagenen
Spiegel gestanden und einfach mal an nichts gedacht.
Bis ich dann urplötzlich losgerast war, meinen halben Kleiderschrank durchwühlt hatte, um
schließlich ein einfaches weißes T-Shirt mit V-Ausschnitt und meine schwarze Jeans anzuziehen.
Danach saß ich in meiner Küche.
Überdachte meine fixe Idee und trank drei Tassen Kaffee.
Das war im nachhinein nicht besonders schlau, aber ich war nun mal ein spontaner Mensch.
Werwolf, was auch immer.
Ich verdrehte die Augen und gab sachte Gas.
Jetzt befand ich mich noch etwa 30 Meter vor Lolas Haus und schloss kurz die Augen.
Vielleicht war das alles doch eine blöde Idee? Eine typische, blöde Jack-Idee?
Na und wenn schon, ich zuckte mit den Schultern. Jetzt war es eh zu spät, denn ich hielt vor dem
schönen Haus an.
Ich strich mir noch einmal durch meine frisch geföhnten Haare und stieg dann aus.
Schnell schloss ich mein Auto ab und lief einmal drum herum.
Ich überquerte das Grundstück und stand dann vor der Haustür.
Nach kurzem Zögern drückte ich die Klingel neben dem Briefkasten und wartete.
Dabei steckte ich die Hände in die Hosentaschen und wippte auf meinen Fußballen auf und ab.
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Lola Carlsen

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BeitragThema: Re: Lola Carlsen   Mo Jan 28, 2013 6:35 am

Diesen Kommentar hättest du dir auch gerne sparen können Schwesterherz. Entgegnete ich ihr, und starrte sie an. Als sie ihre Haare richtete und zum Spiegel ging schrie ich ihr hinterher, Wenn du in den Spiegel guckst, wirst du auch nicht hübscher. Ich machte kurz eine Pause, und redete dann mit einem grinsen über den Lippen. Außerdem, wo nichts hübsches ist, kannst du auch nichts herrichten. Auch wenn das heißt das ich mich selber beleidige. Auch egal. Ich hatte keine Lust mehr, ich mit ihr zu unterhalten. Sie war mir einfach zu eingebildet und arrogant, für meinen Geschmack. Aber so war sie nunmal. Und entwerde man akzeptierte dies, oder halt nicht. Und da ich mit Abstand zu der zweiten Gruppe gehörte, stritten wir ziemlich oft. Es gab oft Streit zwischen uns. Aber das sie mein Tagebuch gelesen hatte, fand ich echt nicht lustig. Womit unsere vielen Streitigkeiten angefangen hatten. Ohne auf eine Gegeraktion von Mel abzuwarten, aß ich schnell auf, und verabschiedete ich mich mit einem Groben auf Wiedersehen von meiner Mum, und lief dann in den Flur um meine Tasche zu nehmen. Diese warf ich mir über, und ging in mein Zimmer, um meine Tasche für den heutigen Tag zu packen.
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BeitragThema: Re: Lola Carlsen   Mo Jan 28, 2013 4:51 am

Ich hatte meine Schüssel weg geräumt und stand in der Tür, als ich immer noch darauf wartete, das meine Schwester mir Antworten würde, was sie dann auch tat. Ich grinste die ganze Zeit vor mich hin und hatte die Arme vor der Brust verschränkt bis sie ein Kissen nahm und dies nach mir warf. Es ging knapp an mir vorbei, streifte jedoch meine Haare, die jetzt auf der einen Seite in alle Richtungen standen. Ich hob das Kissen auf, welches neben mir an die Wand geflogen und dann auf dem Boden aufgeprallt war. Ich spielte damit rum und drehte es zwischen meinen Händen hin und her. Stimmt. Ich weiß was los ist, aber ich finde es immer wieder schön, zu sehen, dass du doch ein Mensch mit Gefühlen bist. Ich grinste und warf das Kissen zurück. Mum ermahnte uns und ich lachte nur. Dann fuhr ich mir mit den Fingern durch meine Haare um sie wieder einigermaßen in Ordnung aussehen zu lassen. Ich hasste es, wenn ich wusste, das irgend etwas nicht richtig war, ob zerzauste Haare oder verschmierte Schminke. Ganz egal. Travis schien uns zu ignorieren, wie so oft, wenn wir uns stritten, was mich aber nicht sonderlich interessierte. Ich ging in den Flur und hielt vor einem Spiegel an um zu sehen ob wieder alles in Ordnung war.
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BeitragThema: Re: Lola Carlsen   Mo Jan 28, 2013 4:08 am

<----------- Sportplatz der Schule

Das so etwas noch passieren konnte, um mir noch mehr den Tag zu versaun hätte ich nicht gedacht. Nach der Begegnung mit Jack, warf es mir wieder viele Fragen in den Kopf, deren Antworten ich nie bekommen würde. Dachte ich und seufzte. Meine Schritte wurden mit jedem langsamer und schlaffer. Ich wollte nicht nach Hause gehen, aber was sollte ich sonst machen? Im Grunde wollte jetzt nirgenswo sein. An keinem Haus, auf keiner Wiese, unter keinem Baum oder bei irgendjemandem. Ich wollte am liebsten im nichts verschwinden, und niewieder auftauchen. Niemanden mehr sehen, nichts mehr fühlen, oder etwas machen. Aber leider ging das nicht. Der Tod würde mich aus allem heraushohlen was mich bedrückt oder beschäftigt. Aber so weit wollte ich es nicht gehen lassen. Ich bin ein Teenager, gehe noch zur Schule, und habe mein ganzes Leben noch vor mir. Deswegen stand dies nicht zur Debatte, und lag nicht auf meiner Zielgerade. Dachte ich und lief wieder ein Stückchen langsamer. Nach kuzer Zeit blieb ich komplett stehen, und legte meinen Kopf in den Nacken. Die Wolken am Himmel, schlichen nur so dahin. Als wenn sie alle Zeit der Welt hätten. So viel Zeit hätte ich auch gerne. Sich um nichts einen Kopf machen, und am Himmel hin und her wandern. Kurz schloss ich die Augen, und dachte an meinen Dad. Hätte er meine Mum nicht betrogen, wäre Jack nicht mein Bruder, und ich hätte mir und besonders ihm so einiges ersparen können. Anderer seits, wäre der Jack den ich kenne, niemals so wie er heute ist. Wahrscheinlich wäre er garnicht auf der Welt. Somit hätte ich einen wunderbaren Freund verloren. Den ich auf keinen Fall aus meinem Leben verbannen möchte. Aber wenn er nicht mein Bruder wäre, wäre alles anders. Besser ! Ich öffnete meine Augen, und begann wieder zu laufen. Meine Beine trugen mich die Straße hinab, bis ich an meinem Haus angekommen war, nachdem ich an Jacks vorbei kam. Kurz stand ich davor, und betrachtete dies. Dann ging ich wieder weiter, bis ich schließlich an meinem eigenen ankam. Dort zog ich meinen Schlüssel aus meiner Tasche, und steckte ihn in das Schlüsselloch. Kurz hielt ich inne, und schloss meine Augen. Dabei drehte ich den Schlüssel einmal um die eigene Achse, und schloss somit die Tür auf. Dann öffnete ich meine Augen, und trat über die Türschwelle. Anschließend ließ ich die Tür hinter mir mit einem Fußtritt ins Schloss fallen, und warf meinen Pferdeschwanz mit einer Kopfbewegung nach hinten. Es war schon ziemlich spät. Langsam wurde es auch immer und immer dunkler. Noch konnte man, wenn ich aus dem Fenster gucken würde alles erkennen, aber bald würde die Nacht Mystic Falls umhüllen, und alles in einer tiefen Dunkelheit verschlingen. Also ließ ich meine Tasche auf den Boden fallen, und lief die Treppe hinauf auf mein Zimmer. Ich war froh, dass Melina nicht mehr in meinem Zimmer wohnte, beziehungsweise in ein anderes Zimmer umgezogen war, da unsere Mutter ihr Arbeitszimmer geräumt hatte, und im Krankenhaus ihr Büro bekommen hatte. Deshalb hatten wir entlich getrennte Zimmer. Nur leider hing ihr Zimmer an meinem dranne, womit wir uns immernoch ein Bad teilen mussten. Als ob das nicht schon schlimm genug wäre, musste ich sie auch noch den restlichen Tag sehen, wenn ich zu Hause war, und sie ebenfalls. Aber da wir uns nun kein Zimmer mehr teilten, ging es mir schon ein erhebliches Stück besser als vorher. Als ich meine Zimmertür öffnete, ließ ich mich in mein Bett fallen. Meine Schuhe streifte ich von meinen Füßen, und schmiss sie in die Ecke. Meine Jacke hinterher, und starrte nun an die kahle Wand neben meinem Bett. Kurzer Hand fielen mir die Augenlieder zu. Kurz öffnete ich sie wieder, konnte aber dennoch nicht gegen die Müdigkeit ankämpfen, womit ich sofort einschlief. Am nächsten Morgen fur ich erschrocken hoch, als mein Wcker um 5:30 Uhr klingelte. Das Radio schaltete sich an, da ich einen Radiowecker besaß, und Musik dröhnte durch das ganze Zimmer. Meinen Körper schwingte ich so, dass ich nun an meiner Bettkante saß und meinen Blick an meine Tür haften konnte. Kurz träumte ich vor mich hin, und schüttelte dann meinen Kopf um wieder in die Realität zurück zu finden. Dann stand ich mit einem lauten seufzter auf, und nahm die Türklinke in die Hand, mit der ich diese öffnete. Dann ging ich hinein, machte mich fertig und putze anschließend meine Zähne, wobei meiner Schwester herrein kam. Daraufhin verdrehte ich die Augen, und als sie wieder weg war, verließ ich das Bad und ging an meinen Kleiderschrank. Dort zog ich wie jeden Morgen frische Klamotten hinaus, und zog diese an. Meine anderen Klamotten stopfte ich in einen Wäschekorb, und schloss dann meinen Schrank. Eigentlich hatte ich immer Kleider an, aber da es ziemlich kalt draußen war, wollte ich mir so etwas nicht zumuten. Anschließend stieg ich die Treppe hinunter, und setzte mich an den Frühstückstisch. Meine Mum stand am Herd und kochte etwas. Es roch stark nach Spiegelei. Im Grunde hatte ich keinen Appetit, aber irgendetwas musste ich schließlich essen oder? Sonst hätte ich nachher hunger. Und in der Schule wollte ich nun wirklich nichts essen. Das schmeckte wirklcih nicht gut, das kochten sie eigentlich auch nur für den Müll. Dachte ich und verdrehte die Augen. Als meine Mum mir mit schon fast einem "ekligen, hinterhältigem Lächeln" Das sagte " Verzeih mir, dass ich dir nie erzählt habe, dass dein bester Freund dein Halbbruder ist" Entgegen kam, wär ich am liebste im hohen Bogen aus der Küche geflohen. Aber da ich auf mein Spiegelei am Morgen nicht verzichten wollte, wartete ich ab, und ließ meine Mum in ruhe, so weit es mir möglich war. Also nahm ich eine Modezeitschrift, die diesen Monat rausgekommen ist zur Hand und las. Ich sah kurz zu meinem Bruder, und sah dann zum Türrahmen, wo meine Schwester siegreich grinste, und mich nach Jack fragte. Noch ein Wort, und du bereust es. Du weißt ganz genau was los ist. Also halte deine verdammte Klappe. Ich warf ihr einen giftigen Blick zu, womit ich hoffte das Thema abgeschlossen zu haben. Sie wusste, dass sie damit einen wunden Punkt in mir traf, was sie jeden Tag versuchte aus zu nutzen. Oft gelang ihr das auch, aber heute wollte ich es nicht so weit kommen lassen. Also nahm ich ein Kissen zur Hand, und warf es nach ihr, was auch ihre Haare streifte. Zufrieden ihre Frisur zerstört zu haben, grinste ich innerlich, und las weiter meine Zeitschrift, wobei ich immernoch mein Ei aß.
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BeitragThema: Re: Lola Carlsen   So Jan 27, 2013 12:03 pm

Es war Montag - Morgen und ich hatte keine Lust auf Schule. Warum gab es das überhaupt ? Welchen Sinn hatte die High School ? Einen ewigen Konkurrenzkampf zwischen den Mädchen, die Cheerleader und Schulballköniginnen waren, Jungs die zum Footballteam gehörten und die Mädels bekamen und denen, die gern so sein wollten. Dies war meine Einstellung dazu. Mein Wecker klingelte um O6:OO Uhr Morgens. Ich machte ihn aus und stand widerwillig auf. Ich öffnete die Tür zum Badezimmer, was die einzige Verbindung zwischen dem Zimmer meiner Zwillingsschwester und meinem war. Diese stand jedoch schon darin und putzte sich die Zähne. Ich sah sie durch zusammengekniffene Augen an, da mich das grelle Licht blendete, stieß einen genervten Laut aus und schloss die Badezimmertür wieder. Ausgerechnet jetzt musste sie ja im Bad sein. Ich beschloss mich nicht weiter darüber aufzuregen und mich erst einmal anzuziehen. Ich suchte mir eine dunkle Jeans und eine rote Bluse raus. Dann sah ich erneut ins Bad. Gut, sie ist weg. Dachte ich mir und fing an mir die Zähne zu putzen, währenddessen betrachtete ich mich mich im Spiegel und überlegte, was ich heute mit meinen Haaren anstellen sollte. Ich beschloss sie zu glätten und ging dann nach unten in die Küche. Dort nahm ich mir eine Schüssel aus dem Schrank und füllte sie mit meinen Lieblings Cornflakes. Ich goss ein wenig Milch dazu und setzte mich an den Esstisch zu meinen Geschwistern, von denen jeder mit sich selbst beschäftigt war. Lola las ihre Zeitschrift und mein Bruder spielte irgend ein Videospiel. Dann sah ich meine Schwester an und dachte nach. Wie geht's eigentlich Jack ? Fragte ich sie und lächelte sie an. Travis war sofort aufmerksam geworden und sah mich warnend an. Lass es sein Mel. Lolas Stimmung veränderte sich schlagartig und ich gab Travis ein Zeichen, das er still sein sollte. Ich nahm einen Löffel voll mit meinen Cornflakes, steckte mir ihn in den Mund und lies meinen Blick dabei nicht von Lo abkommen, da ich immer noch auf ihre Antwort wartete.
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BeitragThema: Re: Lola Carlsen   Mo Jan 07, 2013 10:38 am

Ich artmete tief durch, und nahm dann einen Verband zur Hand, den ich mir um die Hand band, um meine Wunde nicht offen zu lassen. Dann sah ich noch einmal auf die Selle, wo sich vorher ein Spiegel befand, und hatte vergessen, dass ich eigentlich an der Schule sein musste, wegen meinem Cheerleader Training. Es war zwar schon lange her, obwohl ich Jack eigentlich nur zu Hause abliefern wollte, aber daraus wurden mehrere Stunden. Aber da mein Team hartnäckig war, verbrachten wir eigentlich immer den ganzen Tag dort also müssten sie logischer Weise sich noch auf dem Sportplatz befanden. Ich sah erst garnicht in den Spiegel, der sich in meinem Zimmer befand, da ich wusste wie furchtbar ich aussehen musste. Also lief ich schnell daran vorbei, und ging dann wieder aus dem Haus. Vorhin wollte ich den Rest des Tages noch dort verbringen, aber da ich mein Team nicht im Stich lassen wollte, beschloss ich trotz alledem mich noch einmal aus dem Haus zu wagen. Nachdem ich unten angekommen war, ging ich so schnell ich konnte zu Fuß dorthin, da mein Wagen noch vor der Schule fand. Mir viel jetzt erst auf, dass ich mich garnicht umgezogen hatte, und den ganzen Tag in Cheerleaderoutfit rumlief, aber das kümmerte mich gerade nicht, also ging ich einfach wieder so aus dem Haus, nachdem ich meine Tasche griff und die Tür draußen angekommen wieder hinter mir zu knallte. Wahrscheinlich würden sich die Nachbarn deswegen wieder beschweren, so wie sie es immer taten wenn ich mit den Türen knallte, aber wo sollte ich sonst meine Wut auslassen, so viele Spiegel besaßen wir nicht.

--------> Parkplatz vor der Schule.
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BeitragThema: Re: Lola Carlsen   Mo Jan 07, 2013 10:05 am

<--------- Haus von Jack Bloodwood

Nachdem ich ein Teil des Tages bei Jack verbracht hatte, ging es mir noch beschissener als sonst. Schließlich waren ir grade dabei ein klein bisschen Ordnung in diese beschissene Situation zu bekommen. Aber wir hatten ja nichts besseres zu tun, als uns zu küssen.
Ich war schon irgendwie glücklich darüber, aber was sollte ich jetzt machen?
Ich betrat das Grundstück, auf dem ich logischer Weise wohnte, und zog den Haustürschlüssel aus meiner Tasche. Mit diesem stocherte ich in dem Schloss herum, bis ich es schließlich aufbekam. Dies dauerte aber eine Weile, da mir meine Tränen die Sicht namen.
Ich konnte einfach nicht mehr aufhören, es überforderte mich einfach alles. Außerdem hatte ich keine Lust mehr auf das alles. Als ich die Tür mit voller Wucht zu schlug, ließ ich mich an der Tür hinunter gleiten, und vergrub mein Gesicht in meinen angewinkelten Knie. Da ich keine Lust hatte in Selbstmitleid zu baden, raffte ich mich auf, wischte mit meinem Ärmel über das Gesicht, und lief dann die Treppe hinauf in mein Zimmer. Das Beste was mir in diesem Moment passieren konnte, war das meine Schwester nicht da war. Ich hatte keine Lust auf stochernde, verletztende Fragen. Besonders nicht von der Person, von der ich am wenigsten hielt. Eigentlich war das schon traurig, dass ich so für sie empfand, aber es war nunmal so. Schoss es mir durch den Kopf. Auf einmal hatte ich eine Menge Wut im Bauch. Ich wusste nicht was ich tun sollte. Ich ging ein wenig benommen in das kleine Bad und stellte mich müde vor den kleinen Spiegel der über dem Waschbecken hang. Ich betrachtete mein Spiegelbild und mein Bekanntes Gesicht, die roten Haare und braune Augen. Wieder dachte ich an Jack, es machte mich einfach wütend, dass es so war, wie es war. In meinem ganzen Körper verteilte sich Wut und brach schließlich aus. Meine Hand hob ich ein Stück und ballte meine zarten Hände zu einer faust. Dann hob ich sie immer höher und höher. Schließlich kam ich dem Spiegel immer näher und schlug wütend auf das traurige Spiegelbild ein. Die Scheibenstücke klirrten auf die Kacheln am Boden und in das darunter liegende Waschbecken. Anschließend merkte ich wie etwas über den Arm lief. Als ich hinuter sah, konnte ich gut beobachten, wie mit Blut über den Arm lief. Ich spührte keine Schmerzen, es fühlte sich eher wie ein fremdes Körperteil an, welches nicht meins war, und jetzt jemand anderes diese Schmerzen spühren würde. Erneut liefen heiße Tränen über meine kalten Wangen und ich setzte mich auf den kalten weißen Toilettendeckel. Erneut liefen mir Tränen über die Wange. Es war mir aber egal.
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BeitragThema: Re: Lola Carlsen   Sa Dez 15, 2012 7:23 am

Nachdem Jack gegangen war, lief ich zur Tür und schaute ihm hinterher.
Er ging zu seinem Auto und stieg dort ein. Nachdem er sich
dem Haus entfernte, schlug ich wutendbrannt die Haustür zu,
und ließ mich in Tränen ausgebrochen die Tür runtergleiten.
Nun saß ich an die Tür gelent, die Beine an meinen Körper gezogen.
Meine Beine umschloss ich mit meinen Armen, und
presste diese fest an mich herran.
Anschließend legte ich mein Gesicht auf meine Knie und konnte einfach
nicht mehr aufhören.
Über meine Wangen liefen ununterbrochen Tränen.
Ich konnte es einfach nicht gleuben, ihn verloren zu haben.

Nach einer Weile stand ich notgedrungen auf, lief die Treppen hinauf
und ging in mein Zimmer.
Dort legte ich mich in mein Bett, kroch unter die Decke und wischte meine
Tränen weg.
Aus meinen Tränen, wurde ein schluchtzen, und dann ein beruhigendes
Artmen.
Ich nahm meinen Laptop zur Hand, und sah das Jack mir geschrieben hatte.
Ich schrieb eine Weile mit ihm, und schlief anschließend ein.

Am nächsten Tag, war Cheerleadertraining.
Ich hatte wenig Lust, aber daran konnte ich nichts ändern.
Das nächste Spiel stand bevor, und da konnte ich mir nicht erlauben zu fehlen.
Als setzte ich mich zunächst auf die Bettkante und stand dann auf.
Meine Beine versuchten mich zu tragen, aber es gelang ihnen nicht sehr gut.
Ich ging in mein Bad, was sich anschließend an meinem Zimmer befand,
und stieg unter die Dusche.
Danach zog ich meine Cheerleader Uniform an, die ich vorher zurecht
gelegt hatte, und nahm deine Tasche, wo ich ein Kleid, und ein paar
andere Sachen reinstopfte.
Ich ging noch einmal ins Bad, und sah in den Spiegel.
Ich ging nie ohne Make up nach draußen, also tat ich dies und ging dann
aus meinem Zimmer, die Treppe hinunter, und dann verließ ich das Haus.


---------> Sportplatz der Schule
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BeitragThema: Re: Lola Carlsen   Di Dez 11, 2012 11:58 am

Ich saß einfach nur da.
Konnte mich nicht bewegen, nichts tun.
Kurze Zeit vergaß ich sogar, zu atmen.
So viele Erinnerungen...
"Mummy, wo ist Dad?" "Das weißt du doch Schatz. Er passt auf dich auf...weit weg."
Tausende solcher Szenen fielen mir plötzlich alle wieder ein.
Irgendwann hatte ich aufgehört, zu fragen, aufgehört zu hoffen.
Und jetzt das.
Ich konnte es nicht begreifen, wollte es nicht.
Abwesend stand ich auf.
Ich ging durch den Raum zur Tür, dort hielt ich noch ein letztes Mal an.
Ich meld mich. sagte ich leise, aber emotionslos an
Lola gewandt und verließ dann das Haus.
Das Haus meiner besten Freundin,
meiner Freundin,
meiner...Halbschwester.
Ich war so gedankenversunken, dass ich die Tränen nicht beachtete,
dem einsetzenden Regen nichts entgegensetzte.
Ich stieg einfach in mein Auto und fuhr los.
Nach Hause, wo alles war, wie ich es kannte.

------> Haus von Jack Bloodwood
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